Bauliche Maßnahmen - Stadtplanungsamt

Uwe Weißfloch (Projektleiter)

Silvia Sichler
Schlossergasse 1
87700 Memmingen

Tel. 08331/850-519

sozialestadtost
@memmingen.de

Fußwegeverbindung Marienrain

Die Vorbereitende Untersuchung sieht unter anderem die Aufwertung der Fußwegeverbindung zwischen Ost- und Weststadt im Teilbereich Marienrain als bedeutsame Maßnahme vor.

Der Fußweg Marienrain stellt eine wichtige Verbindung zwischen der Benninger Straße und dem Ziegeltörle sowie im weiteren Verlauf zur Freudenthalstraße und einem zukünftigen Anschluss zu den Bahngleisen dar. Ziel ist es, eine durchgängige fußläufige Verbindung zu schaffen und diese entsprechend auszubauen.

Derzeit ist keine Durchgängigkeit der Fußwegeverbindung von der Benninger Straße zum Ziegeltörle erkennbar und der Großteil wird als Parkraum genutzt. Des Weiteren gibt es keine Aufenthaltsbereiche und der Raum weißt keine städtebaulichen Qualitäten auf.

Durch die Neugestaltung wird eine klare Ablesbarkeit der öffentlichen Wegeverbindung geschaffen, der Baumbestand erhalten und der historische Siedlungskern durch eine Stele dargelegt.

Des Weiteren werden Aufenthaltsqualitäten durch ansprechende Ausstattungselemente, einer hochwertigen Gestaltung, einer Baumbeleuchtung sowie der Grünbereiche geschaffen. Auch die Barrierefreiheit wir durch den geplanten Pflasterbelag, aber auch durch entsprechende Sitzbänke gewährleistet. Zum südöstlichen Privatgrundstück ist eine Absturzsicherung in Form eines Geländers geplant.

Mit der geplanten Aufwertung wird der Weg der wichtigen Bedeutung für den Fußgängerverkehr gerecht.

Der II. Senat hat am 06.12.2017 dem Entwurf der Fußwegeverbindung Marienrain im Rahmen des Städtebauförderungsprogramms Soziale Stadt Ost zugestimmt.

In der Zwischenzeit erfolgte die Reduzierung der linearen Beleuchtung sowie die Durchführung einer erneuten öffentlichen Ausschreibung. Des Weiteren wurde ein neuer Förderantrag bei der Regierung von Schwaben gestellt.

Bebauungsplanänderung 7_Ä1

Um die planungsrechtlichen Voraussetzungen für ein Allgemeines Wohngebiet sowie für eine Öffentliche Grünfläche mit der Zweckbestimmung Spielplatz und im südlichen Bereich mit der Zweckbestimmung Friedhof schaffen zu können, erfolgte die Durchführung des Bebauungsplanänderungsverfahrens 7_Ä1 „An der Waldfriedhofstraße“. Am 22.03.2019 ist diese Bebauungsplanänderung in Kraft getreten.

 

Die rechtskräftige Bebauungsplanänderung kann unter folgendem Link https://maps.memmingen.de/ eingesehen werden.

 

 

Derzeit wird die Neugestaltung und Aufwertung des Spielplatzes Waldfriedhofstraße durch das Stadtplanungs- sowie Garten- und Friedhofsamt in Abstimmung mit dem Behindertenbeirat und der Fachstelle für Inklusion geplant.

Neugestaltung Spielplatz Haienbach

Der Spielplatz Haienbach liegt südlich des Münchner Kreisverkehrs sowie südlich der Wohnsiedlung Kalker Feld.

Ziel der Planung ist es, dem Spielplatz eine thematische Gestaltung und damit einen individuellen Charakter zu geben. Durch die Lage entlang des Haienbachs wird das Thema Spiel- und Erlebnisraum Bach/Wasser für den Spielplatz aufgenommen. Mit Hilfe eines Schulprojektes und entsprechenden Informationspunkten wird das Thema anschaulich erläutert.

Die Umgestaltung des Spielplatzes sieht eine Konzeptionierung für drei Altersgruppen vor. Spielangebot für Kinder bis 6 Jahre, ab 6 Jahre und für Erwachsene/Jugendliche.

Im Spielplatzbereich für Kinder bis 6 Jahre sind ein künstlicher Bachlauf, ein Sandspielbereich sowie thematische Spielgeräte angedacht. Mittels Rasen-Kunststoffwaben können bestimmte Bereiche ebenso mit dem Rollstuhl erreicht werden.

Durch eine künstlich geformte Felslandschaft mit Kletter- und Balancierelementen, einer großen Schaukel sowie einer Riesenrutsche wird ein Angebot für Kinder ab 6 Jahren geschaffen.

Im nördlichen Bereich stehen eine Bocciabahn und eine Tischtennisplatte zur Verfügung.

Aufenthaltsqualitäten werden durch ansprechende Ausstattungselemente, den unterschiedlichen Materialien, einer Beleuchtung entlang der Wegeverbindungen, der Grünbereiche sowie der Integration der bestehenden Bepflanzung geschaffen. Des Weiteren wird in zwei Bereichen das Bachufer zugänglich gestaltet und mit Hilfe einer Informationsstele die Geschichte dargelegt.