3. Stadtteilarbeitskreis

Nach der Begrüßung und einer allgemeinen Einführung durch H. Weißfloch (Stadt Memmingen, Stadtplanungsamt) erläuterte H. Weber-Ebnet den Ablauf des 3. Stadtteilarbeitskreis. Er bildet einerseits den Abschluss der Bürger/innenbeteiligung zur Vorbereitenden Untersuchung und zum anderen den Auftakt zur Umsetzung des Maßnahmenkonzeptes im Programm Soziale Stadt.

Im ersten Teil des Abends ging es um die Vorstellung der Maßnahmen durch das Planerteam. Die Priorisierung der Maßnahmenvorschläge durch die Teilnehmer/innen mit Punkten gibt einen wesentlichen Anhaltspunkt für die Wichtigkeit einzelner Vorhaben innerhalb der Bürgerschaft. Im zweiten Teil des Abends sollte in die Umsetzungsphase übergeleitet werden. Innerhalb des Förderprogramms der „Sozialen Stadt“ gibt es nicht nur die Förderung baulicher (investiver)Maßnahmen, sondern auch aktivierende und vernetzend Projekte im Quartier (nicht-investiven Maßnahmen), die von Bürger/innen mit Unterstützung des neu zu installierenden Quartiersmanagement Memmingen-Ostumgesetzt werden können. Eine Übersicht der Maßnahmenvorschläge präsentierte Fr. Michler (Leuninger & Michler Stadtentwicklung und Stadtplanung) und stand für Rückfragen und Diskussionen zur Verfügung. Die Präsentation wird den Teilnehmer/innen vom Stadtplanungsamt zur Verfügung gestellt. Nach der Vorstellung und Diskussion gab H. Engelhard allen Teilnehmer/innen einen kurzen Überblick über die bisher geleistete Arbeit des Geschichtsarbeitskreises, der aus der Bürger/innenbeteiligung entstanden ist und sich bereits in Memmingen-Ost fest etabliert hat. Im Anschluss daran priorisierten die Teilnehmer/innen einzelne Maßnahmenvorschläge mit Klebepunkten.

Im zweiten Teil des Abends gab es zunächst einen kurzen Impulsvortrag aus der Arbeit von Urbanes Wohnen mit Praxisbeispielen aktivierender Projekte in der Stadtentwicklung. Die präsentierten Projekte wurden in kurzen Zeiträumen, mit kleinen Budgets und mit Selbsthilfe, angeregt und angeleitet durch ein Quartiersmanagement realisiert. In Gruppen wurden daraufhin Projekte entworfen, die zeitnah von den Bürger/innen umgesetzt werden können. Sobald das Quartiersmanagement eingesetzt ist, kann hier auch Zugriff auf den Verfügungsfond erfolgen und Unterstützung der einzelnen Projekte geleistet werden.

Dokumentation des dritten Stadtteilarbeitskreises

2. Stadtteilarbeitskreis

Beim ersten Stadtteilarbeitskreis für den Memminger Osten im Dezember 2015 wurde auf der Grundlage einer breiten Bestandsaufnahme Herausforderungen für die Stadtentwicklung formuliert und dem Planungsteam für die Erarbeitung einer Vorbereitenden Untersuchung (VU) an die Hand gegeben. In der Zwischenzeit wurde intensiv an der VU gearbeitet.

 

Beim zweiten Stadtteilarbeitskreis an dem Knapp 20 Bürgerinnen und Bürger teilgenommen haben, standen übergeordnete Planungsziele, sortiert nach Handlungsfeldern, auf der Agenda.

 

Zunächst stellte das Planungsteam den aktuellen Bearbeitungsstand der VU vor und stand für Rückfragen zur Verfügung.

Vom Moderationsteam wurde, als ein Ergebnis der Bestandsaufnahme, die Gründung eines Geschichtsarbeitskreises initiiert. Daraufhin haben sich sieben Teilnehmer zu einer Gründungsrunde zusammengefunden und das weitere Vorgehen besprochen.

In der darauffolgenden Arbeitsphase hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, die Leitziele an vier Thementischen eingehend zu studieren und zu diskutieren. Für Fragen und Gespräche stand an jedem Tisch ein Mitglied des Planungsteams zur Verfügung. Zahlreiche Teilnehmer nutzten die Möglichkeit, ihre Kommentare zu den Leitzielen auf den Postern zu hinterlassen. Die Moderatoren der Tische gaben abschließend im Plenum einen knappen Überblick über die wesentlichsten Themen an ihren Tischen.

Mit 10 Klebepunkten hatte jeder Teilnehmer die Möglichkeit Prioritäten innerhalb der Fülle von Zielen zu setzten.

 

Alle Stellungnahmen wurden vom Moderationsteam dokumentiert und werden im nächsten Schritt vom Planungsteam geprüft und kommentiert.

 

 

Jan weber-Ebnet_Urbanes Wohnen
Foto: Dunja Schütterle
Annegret Michler_Leuninger&Michler
Foto: Dunja Schütterle
Interessierte zur Aufarbeitung der Geschichte im Memminger Osten
Foto: Dunja Schütterle
Die Bürger/innen hatten die Möglichkeit, die Leitziele eingehend zu studieren und zu diskutieren.
Foto: Christine Hassler
Foto: Anja Sonnleitner
Für Fragen standen an den Thementischen die Planer zur Verfügung.
Foto: Christine Hassler
Kommentierung der Leitziele
Foto: Jan Weber-Ebnet
Präsentation der Ergebnisse

Foto: Christine Hassler
Priorisierung der Ziele
Foto: Jan Weber-Ebnet

Dokumentation der bisherigen Bürgerbeteiligungen

1. Stadtteilarbeitskreis - Bestandsaufnahme

Die Erarbeitung der Vorbereitenden Untersuchungen Memmingen-Ost startete mit mehreren öffentlichen Beteiligungsformaten, bei denen ca. 250 Meldungen von Bürger/-innen zu Stärken und Schwächen im Stadtteil eingegangen sind. Zur Begleitung des Verfahrens hat sich ein Stadtteilarbeitskreis aus ca. 25 engagierten Bürger/-innen konstituiert, die bereit sind in mehreren Schritten verbindlich mit zu wirken: Auf der Grundlage der Bestandsaufnahme im ersten Arbeitskreistreffen wird es in den nächsten Treffen um die Formulierung und Verabschiedung übergeordneter Ziele und schließlich um konkrete Maßnahmen gehen. Im ersten Treffen des Arbeitskreises ging es darum, die Vielzahl der Nennungen zu sortieren, zu priorisieren und zu bündeln.

Arbeitskreisgruppe

Arbeitskreisgruppe
Erarbeitung in Gruppen
Erarbeitung in Gruppen
Vorstellung der Ergebnisse
Vorstellung der Ergebnisse

Kinder- und Jugendworkshops Bestandsaufnahme

In Kooperation mit der Lindenschule wurden drei repräsentative Gruppen aus den Jahrgangsstufen 5, 7 und 10 ausgewählt. In Kompaktworkshops wurden wesentliche Fragen zu Freiraumnutzung, Freizeitverhalten und sozialen Infrastruktur gestellt und am Plan visualisiert. Beabsichtigt ist die beteiligten Kinder und Jugendlichen mit den Themen der Stadtentwicklung vertraut zu machen und diese auch im weiteren Planungsprozess als „Expertengruppe“ zu konsultieren.

Erarbeitung in der Gruppe

Erarbeitung in der Gruppe
Visualisierung auf der Karte
Visualisierung auf der Karte
"Expertengruppe" der Jugendlichen
"Expertengruppe" der Jugendlichen

Aktionstag 24.10.2015

Am Samstag nach der Auftaktveranstaltung hatten die Bürger/-innen im Rahmen eines offenen Informationsangebots die Möglichkeit nochmals Stärken und Schwächen am großen Stadtteilplan zu markieren und zu beschreiben.
Ein knapp zweistündiger Stadtteilspaziergang stieß auf großes Interesse und führte die rund 25 TeilnehmerInnen zu Stellen im Stadtteil, zu denen – aus Sicht des Planerteams, des Stadtplanungsamtes sowie der Bürger/-innen – Diskussionsbedarf bestand. Die Bestandsaufnahme und Diskussionsergebnisse wurden vor Ort im mitgeführten Übersichtsplan dokumentiert.
Nach dem Spaziergang erwartete eine Schulgruppe der Lindenschule die Spaziergänger mit Kaffee und Kuchen.
Den Abschluss des Tages bildete ein sehr aufschlussreicher Vortrag von Christoph Engelhard, dem Leiter des Stadtarchivs, zur jüngeren Geschichte des Stadttei

Spaziergang in der Ellenbogstraße

Spaziergang in der Ellenbogstraße
Grünstreifen an der Lindenbadstraße
Grünstreifen an der Lindenbadstraße
Mitgeführter Übersichtsplan
Mitgeführter Übersichtsplan

Auftaktveranstaltung 20.10.2015

Eine öffentlichkeitswirksame Veranstaltung markiert den Beginn des Beteiligungsverfahrens im Stadtteil und sorgt für die allgemeine Aufmerksamkeit. Etwa 100 interessierte Bürger/-innen und zahlreiche Funktionsträger aus dem Stadtteil sowie Vertreter/-innen aus Politik und Verwaltung waren der Einladung der Presse, den Plakaten und Flyern in die Aula der Lindenschule gefolgt.
Nach Begrüßung des Oberbürgermeisters Dr. Holzinger stellte das Projektteam das Verfahren zur Vorbereitenden Untersuchung vor und vom Arbeitskreis „lebendiger Westen“ wurden die Erfahrungen aus der Sozialen Stadt West mitgeteilt. Im anschließenden Forum hatten die Teilnehmer/-innen die Möglichkeit, ihre lokale Expertise bezüglich Stärken und Schwächen direkt einzubringen und zu diskutieren. An vier Thementischen (Städtebau, Freiraum, Verkehr und Wirtschaft/Soziale Infrastruktur) wurden 250 nummerierte rote und grüne Fähnchen für Stärken und Schwächen gesteckt. Kommentare konnten auf zugeordneten Kärtchen notiert werden.

Rede des Oberbürgermeisters
Rede des Oberbürgermeisters
Mitarbeit an den Thementischen
Mitarbeit an den Thementischen
Sammlung der Ergebnisse
Sammlung der Ergebnisse